Die Ursprünge

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Lange bevor die ersten Pfade in den Wald geschlagen wurden, erzählten sich die Ältesten von einem Wesen, das nicht aus Fleisch und Blut, sondern aus Nebel und Sternenlicht geformt wurde. Der Rothirsch ist kein gewöhnliches Tier – er ist der Geist des Waldes selbst.

"Er erscheint nur jenen, die den Wald nicht fürchten, sondern ihn ehren. Sein Geweih berührt den Himmel, und wo seine Hufe den Boden treffen, blüht das Leben selbst im tiefsten Winter."

Die erste Sichtung

Im Jahr 1842 berichtete ein verirrter Wanderer von einer Begegnung an der Lichtung der drei Eichen. Er beschrieb ein Leuchten, das so hell war, dass es die Nacht zum Tag machte. Als sich seine Augen an das Licht gewöhnten, sah er ihn: Stolz, regungslos, mit Augen, die so tief waren wie Bergseen.

Warum er verschwand

Mit dem Lärm der Maschinen und dem Schwinden der alten Bäume zog sich der Rothirsch tiefer in das Herz der Wildnis zurück. Manche sagen, er warte auf eine Zeit, in der die Menschen wieder lernen, zuzuhören. Bis dahin bleibt er ein Schatten – ein Mythos, der im Wind flüstert.